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| Garnelen |
![]() Red Cherry / Red Fire GarneleNeocaridina heteropoda var. redDiese Zwerggarnelenart stammt aus Taiwan. Die Tiere werden bis zu 2,5cm groß und sind mehr oder weniger rot gefärbt. Die Garenelenart vermehrt sich sehr schnell, daher sollte man sie in nicht zu kleinen Becken halten ab 25 Liter halten, damit der Nachwuchs auch noch genügend Platz hat. Die Red-Fire Garnelen stellt so gut wie keine Ansprüche an die Wasserqualität. Die Temperatur kann zwischen 10°C und 28°C betragen. Es gibt Berichte, dass die Tiere auch schon erfolgreich im Gartenteich gepflegt wurden. Im Winter wurde der Teich allerdings mittels eines Heizstabes etwas geheizt. Durch die Fütterung von Karotten, Paprika oder Spezialfutter kann die Rotfärbung verstärkt werden.
![]() Gelbe GarneleNeocaridina heteropoda var. yellowDie Gelbe Garnelen stammen aus Japan und wurden zum ersten Mal im Herbst 2006 nach Deutschland importiert. Es handelt sich hierbei um die gleiche Art wie die Red Fire Garnele, daher stellt sie die selben Ansprüche an Temperatur und Wasser. Da es bislang in Deutschland est wenige Exemplare gibt, sind die Garnelen zur Zeit noch sehr teuer, werden aber in Zukunft durch die Vermehrungsfreudigkeit immer öfters und zu günstigeren Preisen angeboten werden. Vermehrung![]() Die jungen Garnelen sind nach 3 bis 4 Monaten geschlechtsreif. Jetzt kann man bei den Weibchen die ersten Eierflecken, die sich im Nacken befinden, entdecken. Die Weibchen erkennt man an ihrer deutlich kräftigeren Farbe und der großen Bauchtasche. Nach wenigen Wochen folgt das Paarungsschwimmen der Männchen, worauf das Männchen dem Weibchen ein Samenpaket übergibt. Nachdem das Weibchen die Eier in die Bauchtasche gepresst hat, dauert es circa 3 Wochen, bis die fertig entwickelten Jungtiere schlüpfen. Sie sind nach dem Schlupf ungefähr 2-3mm groß. Die Elterntiere stellen ihrem Nachwuchs nicht nach. Daher können Eltern und Jungtiere problemlos zusammen gehalten werden. Vergesellschaftung mit Espes BärblingenIch halte die Red Fire Garnelen zusammen mit Espes Bärblingen (Trigonostigma espei) in einem 112 Liter Becken. An die ausgewachsenen Garnelen gehen die Fische auf keinen Fall, da die Garnelen auch etwas größer sind. Am Anfang habe ich die eiertragenden Weibchen in einen Brutkasten gesetzt, sodass dort die Jungtiere schlüpfen. Einige Jungtiere sind aber auch schon im Becken geschlüpft und ein Großteil davon hat überlebt, daher ist ein Brutkasten unnötig, auch wenn man Nachwuchs haben möchte. |